Straubinger - Volksfest 2011
Des soit ma am Volksfest ... ned macha: Chucks zu Dirndl oder Lederhosen tragen. Mit vollem Magen Fahrgeschäfte fahren. Mit leerem Magen Festbier trinken. Um 19 Uhr versuchen, einen freien Tisch im Bierzelt zu bekommen. Fremden besonders günstige „Bier- und Hendlmarken“ abkaufen. Es handelt sich oft um Fälschungen. Um 24 Uhr mit dem Stadtbus alleine nach Hause fahren. Am Betriebsabend mit Arbeitskollegen oband‘ln, das könnte später peinlich enden. Als Volksfestmuffel den anderen den Spaß verderben. Als Frau spät abends alleine rumlaufen. Sich abends, wenn Partybands spielen, Essen bestellen. Außer man möchte, dass einem der Teller ins Gesicht hüpft. Bei der Lampionfahrt bei Nieselregen einen Regenschirm aufspannen, so dass die hinteren Leute nichts mehr sehen. Dirndlschürze falsch* binden. Das führt nur zu Missverständnissen. Bei der Volksfest-Rund‘n gegen den Strom laufen. Richtig wäre gegen den Uhrzeigersinn. Handy oder Geldbeutel bei der wilden Fahrt in den Fahrgeschäften verlieren. 0 *Dirndlschleife links: ledig und zu haben; Dirndlschleife rechts: vergeben oder sogar verheiratet; Dirndlschleife hinten: verwitwet STRAUBINGER | Rumtreiber 45
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